Von der ärztlichen Verordnung bis zum ersten Termin in einer anerkannten Gruppe.

1. Ärztlich beraten lassen

Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber, ob Rehasport medizinisch sinnvoll ist. Entscheidend sind deine Beschwerden, deine Belastbarkeit und das Rehabilitationsziel.

2. Verordnung erhalten

Bei gesetzlich Krankenversicherten wird häufig Muster 56 genutzt. Dort stehen Diagnose, Rehasportart, Anzahl der Einheiten und weitere Hinweise.

  • Häufig: 50 Übungseinheiten in 18 Monaten
  • Bei bestimmten Erkrankungen kann ein anderer Umfang gelten
  • Nach medizinischer Reha gelten je nach Kostenträger eigene Abläufe

3. Genehmigung klären

Reiche die Verordnung vor dem Start bei deiner Krankenkasse ein, sofern eine Genehmigung erforderlich ist. Nach einer Verordnung durch die Deutsche Rentenversicherung ist die Kostenzusage in der Regel bereits enthalten.

4. Anerkannten Anbieter finden

Suche nach anerkannten Angeboten in deiner Nähe. Das Portal rehasport.de erklärt die Schritte; konkrete Anbieter findest du in der eigenständigen bundesweiten Suche.

  • Ort oder PLZ eingeben
  • Passenden Rehasport-Bereich auswählen
  • Anbieter direkt kontaktieren

Vor dem ersten Termin

Vereinbare ein Vorgespräch und kläre, ob die Gruppe zu deiner Verordnung und Belastbarkeit passt. Frage nach Starttermin, Kleidung, Hilfsmitteln und Unterlagen.

Im Kurs sicher starten

Die Übungsleitung erklärt den Ablauf und bietet passende Varianten an. Teile Beschwerden oder gesundheitliche Veränderungen sofort mit.

Regelmäßig teilnehmen

Rehasport lebt von regelmäßiger Bewegung in der Gruppe. Wenn du länger ausfällst oder wechseln möchtest, sprich frühzeitig mit Anbieter und Kostenträger.

Nach der Verordnung aktiv bleiben

Rehasport soll dich dabei unterstützen, Bewegung langfristig in deinen Alltag zu integrieren. Anschlussangebote oder eine freiwillige Vereinsmitgliedschaft sind möglich, aber nicht Voraussetzung für die verordnete Leistung.

Hat dir diese Information geholfen?